Testberichte zu Assassins Creed: Brotherhood
Einige Testportale und Zeitschrifen haben Assassin´s Creed: Brotherhood schon unter die Lupe genommen, wir wollen euch deren Fazit und Wertung nicht vorenthalten.
Testbericht des Internetportals GBase.de / GBase.ch
Endnote: 85% (Xbox360)
Fazit:
Jeder, der hier einen lauwarmen Aufguss des zweiten Teils erwartet hat und mit einem qualitativ minderwertigen Schnellschuss rechnet, der sei an dieser Stelle eines Besseren belehrt. Assassin’s Creed – Brotherhood steht dem zweiten Teil der Serie in nichts nach, weder in punkto Story, die abermals wirklich erstklassig ist, noch im Bezug auf die große, glaubhafte Spielwelt und die Abwechslung, die euch über 20 Stunden lang geboten wird. Ich persönlich gehe sogar so weit zu behaupten, dass Brotherhood und Assassin’s Creed II mehr oder weniger parallel entwickelt wurden.
Pro
- Spannende Handlung, die auf Teil 2 aufbaut.
- Zahlreiche Nebenmissionen
- Grosses, frei begehbares Rom
- Gut gemeinter Mehrspielermodus…
- Assassinenrekrutierung
- Grafik und Sound auf hohem Niveau
Contra
- Kaum echte Neuerungen
- Grafische Schwächen im Detail
- Unspektakulärer Plot
- Mehrspielermodus bietet nur Durchschnittskost
Testbericht des Internetportals Gamecaptain.de
Endnote: 90%
Fazit:
Oh, ja. Der neueste Teil ist wirklich gelungen, er macht durch und durch Spaß – bis auf die kleinen Fehler, die von den Entwicklern teilweise bewusst (Multiplayer) oder einfach nur durch Schlampigkeit (KI) eingebaut wurden. Trotzdem bleibt unter dem Strich ein wirklich großartiges Spiel, das kaum Wünsche offenlässt. Wer Freude an den Vorgängern hatte, muss zugreifen. Wer zum ersten Mal auf die Pirsch geht, kommt voll auf seine Kosten – die vorherigen Teile nachzuspielen ist dann aber eher etwas für Hartgesottene. Dafür hat ist der dritte Teil dann einfach zu gut, die Vorgänger fallen dagegen ab.
Testbericht des Internetportals golem.de
Endnote: nicht vergeben
Fazit:
Brotherhood ist deutlich mehr als eine Erweiterung von Assassin’s Creed 2. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn Ubisoft noch für etwas mehr frische Atmosphäre gesorgt hätte. Die Hauptbeschäftigung – klettern und kämpfen – fühlt sich trotz neuer Stadt nämlich noch genauso an wie in Florenz oder Venedig. Wer damit leben kann, bekommt allerdings ein packendes Renaissanceabenteuer voller Überraschungen. Die Handlung ist hervorragend erzählt, sie kann mit dem direkten Vorgänger locker mithalten. Auch Rom selbst ist eine Reise wert: Die vielen Bezüge zur Geschichte und zur Stadt, die mal sehr spürbar und mal eher liebevoll am Rande auftauchen, machen Brotherhood stellenweise auch zum interaktiven Reiseführer.
Testbericht des Internetportals und Spielemagazins GamePro
Endnote: 90% (PS3 / Xbox360)
Fazit:
Das Spiel bietet eine intelligente, fein inszenierte Story, viele Nebenmissionen und einen unterhaltsamen Mehrspieler-Modus.
Fazit von Thomas Wittulski:
Beim Spielen von Assassin’s Creed: Brotherhood fällt vor allem eines auf: Die grundlegende Spielmechanik ist nichts Besonderes mehr und im mittlerweile dritten Spiel der Reihe schlicht zur Gewohnheit geworden. Nervig sind vor allem einige Auftragsmissionen, die immer nach demselben Muster ablaufen. Aber durch viele kleine Verbesserungen und nicht zuletzt auch den Mehrspieler-Modus halten die Entwickler das hohe Niveau der Vorgänger: Nebenmissionen und die Gebietseroberungen bringen ausreichend Abwechslung ins Spiel, die Story ist erneut anspruchsvoll und wird mitreißend inszeniert. Und dann ist da ja auch noch Rom als frei begehbare Stadt. Als Fan der Vorgänger hatte ich viel Spaß mit Assassin’s Creed: Brotherhood, vor allem auch dank der großen Story-Last.
Pro
- Charaktere
- Animationen
- Genialer, stimmiger Soundtrack
- Gute Synchronstimmen
- Kampf- und Nebengeräusche
- Sehr spaßig
- Verwinkelte Areale
- Belebte Karte
- Areale erobern
- Riesige Stadt
- Gute und toll inszenierte Story
- Spaßiges Parcour- Laufen
Contra
- Zeilenverschiebungen und Ruckler
- Außerhalb der Stadt sehr trist
- Nur vier Modi im Mulitplayer
- Teils etwas chaotischer Multiplayer
- Klassische Meuchelmörder-Missionen mit der Zeit eintönig
Testbericht des Internetportals Gamersglobal.de
Endnote: 9.0 von 10 Punkten (PS3/ Xbox360)
Fazit:
Obwohl Assassin’s Creed Brotherhood diverse Spielelemente weiter ausbaut, die im Vorgänger gut funktioniert haben, steigert das nicht automatisch den Spielspaß: Mit Ausnahme der vier Leonardo-Missionen wirken die meisten Änderungen stark formalistisch, laufen also bald nach Schema F ab. Die Stärken des Spiels sind wiederum die große, offene, gut simulierte Spielwelt und das Gefühl beim Klettern. Die Schwäche “Kampfsystem” ist jedoch geblieben, obwohl selbiges eigentlich verbessert wurde. Doch die Fernwaffen machen die meisten Kämpfe zu leicht, und falls nicht, gibt es ja noch die “Extrawaffe” Assassinen-Kollegen. Alles in allem ist Assassin’s Creed Brotherhood ein würdiger Nachfolger von AC2, erreicht aber nicht ganz dessen Faszinationsgrad.
Pro
- Mitreißender Einstieg sowohl in der Gegenwart als auch als Ezio
- Tolle Kletterbedienung
- Manchmal “Aufschalt”-Fehler
- Sehr viele Hilfs- und Komfortfunktionen sowie Informationstexte
- Große Spielwelt
- Sehr viel zu tun
- Rom aufbauen motiviert und bringt Geld
- Zahlreiche Waffen und Gadgets
- Sehr gut designte Story-Missionen
- Fantastische Leonardo-Missionen
- Schön konstruierte Gebäude
- Malerische Augenblicke
- Überwiegend scharfe Texturen
- Kaum Ruckler
- Gelungene Soundkulisse
- Dynamische, meist passende Musik
- Dialoge sind angenehm kurz (Actionfilm-Dialoge)
Contra
- Infotexte zu historischen Personen oder Gebäuden nerven mit ihrem flapsigen Tonfall
- Reine Klettereinsätze erinnern zu stark an AC2
- Wer will, wird sehr schnell sehr reich
- Kämpfe sind zu leicht durch Assassinen und Fernwaffen
- Gesichter und Mimik nicht auf dem neuesten Stand
- Teils “überstrahlt” die Grafik störend
- Einige deutsche Sprecher klingen arg gelangweilt
- Sprüche der Herolde und Stadtbewohner hat man irgendwann über
Testbericht des Internetportals Eurogamer.de
Endnote: 9 von 10 Punkten (PS3/ Xbox360)
Fazit:
Auch wenn der Titel mit einem von der Serie beinahe schon gewohnten Downer endet: Ich habe knapp 25 immer kurzweilige, oft richtig spannende Stunden reingesteckt als hätte ich zu viel Zeit und ich plane, noch bedeutend mehr zu investieren. Als wär es nur für mich gemacht, hat Ubisoft viele meiner persönlichen Probleme mit der Reihe entweder geschickt umgangen oder sogar komplett behoben. Mit dieser Engine kann man definitiv kein besseres Assassin’s Creed mehr machen.
Und sehr das auch ein von ganzem Herzen empfundenes Kompliment an eines der schönsten Spiele des Jahres ist, so schwingt doch noch etwas anderes mit: Auch ich wünsche der Reihe die “Atempause”, für die sich Ubisoft Montreals Production Manager Jean-Francois Boivin noch im Sommer aussprach. Mit neuer Technik, überarbeiteter Stealth-Mechanik und frischem Szenario hätte man dann in zwei Jahren ein Assassin’s Creed, das reif ist für die “3″ im Titel – und für die zehn unter einem solchen Text.
Testbericht des Internetportals 4Players.de
Endnote: 85% (PS3/Xbox360)
Fazit:
Ich hätte wirklich viel erwartet - aber nicht das, was Ubisoft mit Assassin’s Creed Brotherhood abliefert! Denn entgegen meiner Befürchtung ist die Bruderschaft keine Flickschusterei oder Übergangslösung, um die Entwicklungszeit für Teil 3 mit einer einträglichen Melkaktion zu füllen. Stattdessen ist ACB eine unheimlich runde, mit sinnvollen Ergänzungen und Neuerungen (wie z.B. die Sekundärziele der meisten Missionen) vollgestopfte Erlebniswelt des Roms der Renaissance, in der man mit Ezio sein Unwesen treiben darf. Dieses Assassin’s Creed ist das Spiel, das Teil 2 hätte sein können, nein: hätte sein sollen. Die Hauptgeschichte, in der die Figuren glaubwürdiger als im Vorgänger erscheinen, ist gestrafft und spannt einen gelungenen Bogen über die bisherigen Episoden. Die Missionen sind abwechslungsreich und alles, was man drumherum machen kann, ist so gut miteinander verzahnt, dass gegenseitige Auswirkungen und Abhängigkeiten spürbar sind. Allen voran natürlich das neue Feature der anheuerbaren Assassinen, das zwar bei Weitem nicht das sich anbietende Potenzial ausschöpft, aber dennoch eine neue taktische Facette anbietet. Dass zusätzlich die Kulisse und die Mimik der Protagonisten verbessert wurden, rechne ich Ubisoft Montreal ebenfalls hoch an. Allerdings trüben Pop-Ups, Fade-Ins sowie das vor allem auf 360 auftretende Tearing den malerischen Glanz. Hinzu kommen bekannte Macken der KI-Skripte und kleine Probleme mit der größtenteils lebendig wirkenden Bevölkerung. Trotzdem ist das für mich das bislang beste Assassinen-Abenteuer, das als Sahnehäubchen mit einem gut konzipierten und spannenden Mehrspieler-Modus versüßt wird, der allerdings ruhig etwas umfangreicher ausfallen dürfte. Allen Unkenrufen zum Trotz hat Ubisoft es geschafft, mich stärker als je zuvor für diese epische Zeitreise zu begeistern.
Pro
- umfangreiche Spielwelt
- Assassinen können angeheuert und ausgebildet werden…
- Animus kann jederzeit verlassen werden…
- Sekundärziele der Missionen fordern auch Veteranen
- hoch spannender Mehrspieler-Modus…
- vorbildliche Lokalisierung
- abwechslungsreiche Missionsstruktur
- überzeugende Architektur
- nochmals gestraffte Kampagne mit passender Figurenzeichnung
- stimmungsvoller Soundtrack
- enorme Weitsicht
- aufwändig choreografierte Kämpfe
- haufenweise optionale gut miteinander verbunden Aufgaben
- guter Mix aus Fiktion und historischen Fakten
- VR-Missionen sorgen für zusätzliche Motivation
- Story spannt glaubhaften Bogen über alle bisherigen AC-Episoden
- Shopquests schalten besondere Waffen/Rüstungen frei
- die möglichen Kombo-Attacken erhöhen Dynamik der Kämpfe
- Gift, Waffen, Rüstungen kaufen
- übersichtliche Karte
- passable Ladezeiten
- Gegner können entwaffnet werden
- Feindeswaffen können benutzt werden
- umfangreiches Lexikon
- Rüstung kann eingefärbt werden
- viel zu entdecken
Contra
- Armbrust zu mächtig
- das taktische Potenzial von angeheuerten und trainierten wird allerdings nicht ausgeschöpft
- Beim verlassen des Animus kann man aber nur sehr wenig machen oder entdecken
- Assassinen schnell sehr mächtig
- Mehrspielermodus hätte ruhig umfangreicher ausfallen können
- teils herbe KI- Probleme
- mitunter unglaubwürdiges Bevölkerungs- Verhalten
- grafische Verbesserungen auf Kosten von Pop- Ups/Fade- Ins
- Tearing (vorrangig 360)
- Klettern auf Schienen meist ohne Herausforderung
- gelegentliche Trial- and- Error- Aufgaben
weitere Testberichte zu Assassins Creed: Brotherhood werden folgen.