Testberichte zu Divinity 2: Flames of Vengeance
Testbericht des Internetportals gamona.de
Endnote zu Divinity 2: Flames of Venegance – 79%
Fazit:
Flames Of Vengeance macht das, was ein gutes Addon leisten muss: Es führt die interessante Hauptstory solide weiter und bietet noch mehr vom gewohnten Spielspaß. Das Addon geht allerdings auch nicht darüber hinaus. Verbesserungen gibt es nur sehr wenige (und nur im Detail), allenfalls die optische Aufhübschung ist auffallend. Spielerisch gibt es jedoch keine Fortschritte. Die Kämpfe gehen zwar nach wie vor recht einfach von der Hand, anspruchsvoll werden sie jedoch allein durch das sehr wechselhafte und teilweise unfaire Balancing.
Die vielen neuen Quests sind allerdings unterhaltsam und halten mit ihrem Humor und abwechslungsreicher Missionsgestaltung über 15 Stunden lang bei der Stange. In Zeiten, wo viele “Top”-Games gerade Mal 6-7 Stunden Spielzeit bieten, ist die Erweiterung unterm Strich für jeden Fan eine sicherlich lohnende Investition.
Pro
- Abwechslungsreiche und unterhaltsame Quests
- Ansehnlicher Umfang
- Kleine Verbesserungen
- Kürzere Wege
- Viel Humor
- Übernahme des bestehenden Charakters möglich
- Gute Musik und Sprecher
- Nette Effekte
Contra
- Schwaches Balancing
- Durchwachsenes KI-Verhalten
- Zu viel Button-Mashing
- Spiel-Umgebung auf Stadt begrenzt
- Mangelnde Map-Funktion
- Teils unübersichtliche Kämpfe
Testbericht des Spielemagazin und Internetportals GameStar.de
Endnote zu Divinity 2: Flames of Venegance – 86%
Fazit:
Flames of Vengeance ist wie schon das Hauptspiel ein prächtiger, augenzwinkernder Spaß. Das Addon verzichtet dabei auf Storyfehler und größtenteils auf das schnell ermüdende Drachendasein, sondern packt das vergleichsweise kleine und überschaubare Areal von Aleroth voll mit gewohnt bekloppten Gestalten und motivierenden Aufträgen. Flames of Vengeance ist sozusagen ein komprimiertes Divinity 2: Ego Draconis. Wer das mochte, kann bedenkenlos zugreifen.
Pro
- viele Details
- hübsche Zaubereffekte
- abwechslungsreiche Musik
- sehr gute Sprecher
- mit jeder Heldenausrichtung meisterbar
- prima Rätselaufgaben
- herrliche selbstironische Fantasy
- sehr humorvoll
- Welt weckt Forscherdrang
- gelungene Rückbezüge aufs Hauptspiel
- intuitive Steuerung
- Schnelltasten
- Schnellreisen durch Teleport
- Karte mit Markierungen
- Sortierfunktion des Inventars
- schöne lange Hauptquest
- viele kleine und größere optionale Aufgaben
- hübsche und oft witzige Geschichten
- mehrere Lösungswege
- schräge Charaktere
- unterschiedliche Quests greifen ineinander
- freie Entwicklung
- viele sinnvolle Talente
- beim Trainer neue Talentpunktvergabe möglich
- knackige Kloppereien
- Kämpfe pausierbar (auch automatisch)
- viele Rüstungen, Waffen und Tränke
- mächtige Set-Gegenstände
- spürbare Verbesserungen durch Verzauberungen
Contra
- ruckelige Animationen
- zuweilen arge Texturmatsche
- Sprecher die arg viele Rollen übernehmen
- Held spricht nicht
- ein Schwierigkeitsgrad
- keine richtiger Helden-Import
- Aleroth sehr überschaubar
- ständig die gleichen Levelversatzstücke
- kein aktives Blocken
- Nahkämpfe lassen sich kaum vermeiden
- Prügeleien zuweilen unübersichtlich
Tesbericht des Internetportals GamesCaptian.de
Endnote zu Divinity 2: Flames of Vengeance - 80%
Fazit:
Flames of Vengeance bietet mehr von dem, was schon das Hauptspiel unterhaltsam machte: Abwechslungsreiche Quests, actionreiche Gefechte und eine sympathische Portion Humor. Allerdings haben auch ein paar bekannte Schwächen erneut den Weg ins Spiel gefunden. So verschaffen Übersichtskarten oder Auftragslisten dem Abenteurer längst nicht immer den nötigen Durchblick und der Schwierigkeitsgrad ist teils unausgewogen, zumal Feinde ständig zu neuem Leben erwachen.
Abgesehen von frischen Missionen und einer aufgehübschten Grafik gibt es außerdem kaum wirkliche Neuerungen, und Freunde ausgedehnter Wanderungen kommen durch die zwar ansehnliche, aber doch eher beengte Stadtkulisse diesmal kaum auf ihre Kosten.
Alle anderen Fans von Divinity 2 machen mit dem Kauf trotzdem nichts verkehrt und werden nicht zuletzt an lustigen Begegnungen mit alten Bekannten, aber auch neuen schrägen Vögeln ihre Freude haben.
