Testberichte Starcraft 2: Wings of Liberty
Test des Internetportals Computerbase.de
Endnote zu StarCraft 2: Wings of Liberty – ohne Wertung
Fazit:
Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Test soll in diesem Fazit gleich zu Beginn formuliert werden: Der Start in die „StarCraft 2“-Trilogie ist mit „Wings of Liberty“ einwandfrei geglückt.
Dazu muss erwähnt werden, dass die Ausgangssituation zu dieser Feststellung keinesfalls euphorisch war. Im Gegenteil, hatten wir vorab aufgrund des riesigen Hypes um den „StarCraft 2“-Kickoff doch eher eine etwas trotzige Skepsis aufgebaut, die schon bei anderen irrsinnig in den Himmel gelobten, vermeintlichen Top-Titeln dazu geführt hat, dass das Ergebnis nicht so rosig ausfiel, wie vielleicht vorab vermutet.
Insofern ist umso verblüffender, dass „Wings of Liberty“ in diesem Test tatsächlich unter fast allen Gesichtspunkten überzeugen konnte. Dies setzt aber wie erwähnt voraus, dass man die Konzeption als Trilogie weitgehend annimmt und somit akzeptiert, dass die großen Zerg- und Protoss-Inhalte eben erst noch kommen werden und dass man sich stattdessen vornehmlich mit der Geschichte und den Inhalten der Terraner beschäftigt.
Lässt man sich auf diese sicherlich nicht unerhebliche aber doch zu verkraftende Beschneidung des Spielerlebnisses ein, so hat man es mit einem Titel zu tun, der an dieser Stelle trotz aller Gefahren, die mit dieser Aussage verbunden sind, als das derzeit beste Echtzeitstrategiespiel bezeichnet werden kann.
Möglich wird dies durch ein sehr stimmiges Gesamtbild, das sich aus den folgenden Komponenten zusammensetzt:
- einem spannenden, wendungsreichen Plot
- einer umfassenden Präsentation, wie man sie fast nur aus hochwertigen Rollenspielen kennt
- einem abwechslungsreichen, gut durchdachten Missionsdesign
- einer angemessenen technischen Umsetzung
- und einem guten Multiplayer, der nach Stand der Dinge für viele weitere Stunden Spielspaß sorgen wird.
Auf der Soll-Seite stehen dagegen nur wenige Dinge, die den sehr guten Eindruck trüben könnten. Dazu gehören Punkte wie die manchmal mäßige Wegfindung, der lachhafte Zoom und die fehlende Ingame-AA-Aktivierung.
Da diese Aspekte in der diesem Test zugrundeliegenden Wahrnehmung jedoch nicht dazu ausreichen, um den sehr guten Eindruck effektiv zu schmälern, kann die abschließende Empfehlung nur lauten: Während „Wings of Liberty“ für alle Freunde des Genres einen Pflichtkauf darstellt, dürfen sich auch Neulinge und Gegelegenheitsspieler ohne Bedenken an Teil 1 der „StarCraft 2“-Trilogie heranwagen.
Testbericht des Internetportals gamona.de
Endnote zu Starcraft2 Wings of Liberty : 90 Punkte
Fazit:
“Starcraft 2” ist ein Multi-Millionen-Dollar-Projekt. Deutlich wird dies besonders angesichts der fantastischen Präsentation – innerhalb der Missionen, in den Zwischensequenzen dazwischen und in den Renderfilmchen sowieso. Hier ist Blizzards Mammut-Projekt über alle Zweifel erhaben und erfüllt die Erwartungen.
Die hohen Entwicklungskosten spürt man jedoch auch an anderer Stelle. Denn Risiken gehen die Irviner hier zu keinem Zeitpunkt ein. Stattdessen inszeniert man im Grunde den zwölf Jahre alten Vorgänger noch einmal und packt ein besonders hübsches Schleifchen aufs Geschenk. Muss ja nicht unbedingt schlecht sein, mag den einen oder anderen Spieler aber verstimmen, der mehr Innovation und Mut erwartet hätte.
Starcraft 2 ist ein Meisterwerk. Nicht mehr und nicht weniger. Den Stempel „Jahrhundertwerk“ möchten wir aber dann doch nicht vergeben, dafür ist das Spielprinzip zu altbacken und nicht innovativ genug. Empfehlen können wie die Spielerfahrung aber wirklich jedem: Starcraft 2 muss man gespielt haben.
Pro
- Fantastische Inszenierung
- Perfekter Soundtrack
- Hoher Wiederspielbarkeitswert
- Sehr hohe Motivation durch unzählige Erfolge
- Sehr gute deutsche Synchronisation
- Sensationelle Zwischensequenzen
Contra
- Recht lange Ladezeiten
- Wegfindung mit Problemen
- Mehrere Abstürze
- In manchen Missionen nervig: Kamera kann nicht weit genug herausgezoomt werden
Testbericht des Internetportals Cynamite.de
Endnote von StarCraft 2: Wings of Liberty – 9,5 von 10 Punkten
Fazit:
Starcraft 2 ist das beste Echtzeitstrategiespiel seit Jahren. Es übernimmt zwar das Spielprinzip des ersten Teils und macht so wenig neu, aber merkt durch die dichte Atmosphäre, den ausbalancierten Einheiten und den unterschiedlichen Missionen von Anfang bis Ende, dass Blizzard ein Spiel mit höchster Qualität herausgebracht hat. Für jeden Strategiespieler ist Starcraft 2 ein Pflichtkauf und auch für Genre-Neulingen wegen der guten Einführung zu empfehlen!
Pro
- Lange Singleplayer-Kampagne mit 26 Missionen und rund 20 Stunden Spielzeit
- Viel Atmosphäre dank gelungeren Grafik und guten Zwischensequenzen
- Spannende Story
- Sehr gut ausbalancierte Einheiten
Contra
- Deutsche Sprachausgabe schwächelt
- Am Anfang etwas zu leicht
Testbericht der Computerzeitschrift und des Internetportals GameStar
Endnote zu Starcraft 2: Wings of Liberty – 90 „Herausragend“
Fazit von Michael Graf zu der Solokampagne:
Kritik an Starcraft 2 bleibt Kritik auf hohem Niveau, das Blizzard-Epos ist der beste Echtzeit-Titel seit Jahren. Insbesondere die Präsentation setzt Maßstäbe, bislang hat kein Strategiespiel seine Handlung so stimmungsvoll inszeniert. Hallo, liebe Geschichtenschreiber von C&C 4: So geht das!
Perfekt ist Starcraft 2 aber nicht, vor allem wegen seines trägen Beginns: Es dauert, bis die Story und die Missionen Fahrt aufnehmen. Klar, auf den hohen Schwierigkeitsgraden bin ich von Anfang an gefordert, trotzdem hätte sich Blizzard beim Kampagnenstart mehr Mühe geben können. Gleiches gilt für die teils hakelige Wegfindung.
Der Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger fällt in Starcraft 2 zudem viel kleiner aus als in Warcraft 3, die aufgemotzte Kampagne ist keine bahnbrechende Innovation. Denn hinter all den netten Upgrades und Technologien steckt immer noch das alte Starcraft, wie wir es seit zwölf Jahren kennen. Das muss man nicht automatisch schlecht finden. Man muss es aber auch nicht bejubeln.
Immerhin erhöht das Drumherum die Vielfalt der Kampagne, vor allem die Forschung lädt zum Experimentieren ein. Das tröstet mich zumindest ein wenig darüber hinweg, dass ich in der Kampagne nur die Terraner spielen darf – ein Ein-Parteien-System, das mich seinerzeit schon in Dawn of War aufgeregt hat. Okay, immerhin gibt’s zusätzlich die vier (grandiosen) Protoss-Missionen. Und ich freue mich schon auf alle die schönen Einsätze und Mods, die die Fans mit dem funktionsgewaltigen Editor basteln werden.
Kleine Schwächen hin oder her, unterm Strich ist Starcraft 2 ein Meisterwerk, mit dem Blizzard eindrucksvoll beweist, dass auch ein vermeintliches Krisengenre wie die Echtzeit-Strategie noch packende und anspruchsvolle Titel hervorbringen kann. Zumal Wings of Liberty auch die große Stärke des Vorgängers erbt: Die ausgewogenen Einheiten erzeugen eine gewaltige Taktiktiefe. Wer einem »albernen Armeespielchen« auch nur ein Quäntchen Spielspaß abringen kann, darf Starcraft 2 keinesfalls verpassen.
Pro
- Detailierte Einheiten und Gebäude
- Stimmiger Stil
- Ansehnliche Effekte
- Flüssige Animationen
- Knackige 7.1-Kulisse
- Einheitensprüche
- Gute deutsche Sprecher
- Vorbildlich einsteigerfreundlich
- Alle Einheiten und Spezialfähigkeiten nützlich
- Stimmungsvolles Raumschiffs-Menü
- Dialoge unterfüttern Handlung und Charaktere
- Unterhaltsame Schlachten
- Lange Hauptkampagne
- Viele Einheiten und Upgrades
- Viele originelle Ideen
- Sinnvolle Nebenziele
- Gegner nutzen Spezialtalente
- Vielfalt dank Missionswahl, Forschung, Upgrades und Söldnern
Contra
- Generelle Polygonarmut
- Auf „normal“ zu untaktisch
- Kamera zu nah dran
- Selten wechselnde Ziele
- Wegfindung hakt
- Fast nur Terranter spielbar
- Schwaches Ende
Testbericht des Internetportals und der Spielezeitschrift PC Games(.de)
Endnote zu Starcraft 2: Wings of Liberty – 90%
Fazit von Christian Schlütter:
„Würdiger Nachfolger, aber nicht perfekt“
Ein Hit ist es tatsächlich geworden, das neue Starcraft. Die Kampagne ist schwungvoll erzählt, die Charaktere gut herausgearbeitet und fast alle Missionen glänzen mit feinen Ideen und Mechaniken. Und trotzdem gefällt mir Blizzards neuestes Spiel nicht uneingeschränkt. Features wie dem Forschungssystem oder den Söldnern merkt man an, dass sie eigentlich viel cooler gedacht waren, als sie im fertigen Spiel sind. Echte Strategen sollten zudem nicht mal daran denken, auch einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad als „schwer“ anzufangen. Ansonsten wird es schnell langweilig. Doch spätestens, wenn der Hollywood-Abspann über den Bildschirm flimmert und Sie sich in den grandiosen und ausbalancierten Mehrspielermodus werfen, sind alle Zweifel verflogen.
Pro
- Abwechslungsreiche Kampagne
- Spannend erzählte Story
- Viele großartige Filmsequenzen
- Toller, stimmungsvoller Grafikstil
- Forschungs- und Upgrade-Systeme
- Coole, überzogene Charaktere
- Fantastischer Mehrspielermodus
- Wunderbar vielseitiger Editor
- Vielversprechendes Battle.net 2.0
Contra
- Kampagne nur mäßig gebalanced
- Überflüssige Missionsauswahl
- Kamera lässt sich nicht rauszoomen
- Finale lässt Fragen unbeantwortet
- Unpassender Sprecher für Raynor
- Kein LAN-Modus im Multiplayer
- Seltene Bugs beim Speichersystem
Preview des Internetportals daddeldepot.com
Endnote zu StarCraft 2: Wings of Liberty – 93%
Fazit:
Blizzard kümmert sich seit ca. 15 Jahren eigentlich nur noch um drei Serien: Warcraft, Starcraft und Diablo. Besonders World of Warcraft hat gezeigt, dass Blizzard ein glückliches Händchen in Sachen Spieleentwicklung hat und Starcraft II scheint sich in dieser Erfolgsgeschichte einreihen zu können. So kann man eigentlich nur positive Aspekte finden; die Grafik, die Zwischensequenzen, der Sound und die lange Spielzeit alleine beim Einzelspieler-Modus. Nur der Preis sollte eine Überlegung wert sein, ob man direkt zugreift oder auf eine kleine Preissenkung wartet. Gekauft werden sollte es aber auf jeden Fall von jedem Starcraft- und Action-Strategie-Fan. Vielleicht ist die Aufmachung ein kleiner Kaufanreiz. So ist die DVD-Hülle in einer geprägten Papphülle eingepackt, die sich gleich zwei Mal aufklappen lässt.
Pro
- lange und schöne Zwischensequenzen
- hohe Spielzeit
- Musik
- Stimmen
- gute Story
- 3 individuelle Rassen
- Map Editor mit dabei
- Erfolge freischaltbar
- 4 Schwierigkeitsgrade
- 5 einstellbare Geschwindigkeiten
- gebaute Truppen aufwertbar
- reichlich Maps für den Anfang
Contra
- Internetanbindung ein Muss
- Preis
- unübersichtliches Menü
Review des Internetportals gBase.de
Endnote zu StarCraft 2: Wings of Liberty – 9,5 von 10 Punkten „gBase Award“
Fazit:
Blizzard hat es mal wieder geschafft und einen grandiosen Titel abgeliefert, der ohne Zweifel das Echtzeitstrategiespiel des Jahres 2010 werden dürfte! StarCraft II bietet im Solomodus eine extrem spannende und mitreissende Story, gekoppelt mit einer dichten Atmosphäre, die durch den genialen Soundtrack und die sehr guten Synchronsprecher erzeugt wird. Man kann eigentlich gar nicht mehr aufhören zu spielen beziehungsweise möchte das überhaupt nicht.
Der Mehrspielermodus ist der andere grosse Brocken des Gesamtpakets von StarCraft II, welcher euch ebenso hervorragend unterhalten wird. Das Battle.net 2.0 ist sehr komfortabel ausgefallen und bietet sowohl Profis wie auch Neueinsteigern viele Möglichkeiten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sofern ihr vorab noch nie ein Mehrspieler-Match bestritten habt, sucht euch das Battle.net Spieler als Gegner heraus, die auf dem gleichen Erfahrungslevel wie ihr seid. Ob und wie ihr die Leiter des Erfolges erklimmt, liegt ganz an euch. Blizzard hat den Spagat zwischen Casual- und Hardcoregamern tadellos umgesetzt und erleichtert so jedem neuen Spieler den Einstieg.
Trotzdem hat auch ein scheinbar perfektes Spiel seine kleinen Macken und Eigenheiten, die man trotz allen Lobes erwähnen und berücksichtigen muss. So ist die Kamera viel zu nahe am Geschehen. Besonders wenn sich zahlreiche Einheiten auf dem Bildschirm tummeln, ist es teilweise sehr schwierig, den Überblick zu behalten. Hier hätten wir uns einen etwas grösseren Radius der Kamera gewünscht, vielleicht wird es noch eine dementsprechende Anpassung in einem zukünftigen Patch geben. Ein weiterer Punkt, der in einigen Missionen negativ auffiel, ist die KI-Wegfindung, welche zwar gut, aber nicht perfekt funktioniert. So kommt es sehr oft vor, dass sich die WBFs schlicht und einfach zwischen Gebäuden einbauen und nicht mehr hinausfinden. Zwar lassen sich die meisten Gebäude bewegen oder wie die Versorgungsdepots einfahren, trotzdem ist dies unnötige Zeit, die aufgebracht werden muss. Das kann zum Beispiel im Mehrspielermodus ein sehr grosser Nachteil sein.
Meckern über StarCraft II ist Meckern auf einem sehr hohen Niveau, denn das Spiel ist ein grandioser Titel geworden, der über einen langen Zeitraum das Aushängeschild für den RTS-Sektor sein dürfte. Das Warten auf StarCraft II hat sich mehr als gelohnt. Wer sich für Echtzeitstrategiespiele interessiert, wird um einen Kauf nicht herumkommen!
Pro
- Sehr abwechslungsreiche Kampagne
- Vier spannende Protoss-Zusatzmissionen
- Spannende, mitreissende Story…
- Gewaltiger Karteneditor
- Extrem dichte Atmosphäre
- Aufwändige Zwischensequenzen
- Erstklassiger Soundtrack
- Sehr gute Synchronsprecher
- Anspornendes Erfolgssystem
- Taktische Vielfalt durch Upgrades und Forschung
Contra
- Kamera ist zu nahe am Geschehen
- KI-Wegfindung
- …die allerdings erst im Spielverlauf an Fahrt gewinnt
- Kein LAN-Modus
- Offline-Modus erfordert einmalige Anmeldung im Battle.net
Preview des Internetportals gamingxp.com
Endnote zu Starcraft 2: Wings of Liberty – 94%
Fazit:
Die Wartezeit hat sich absolut gelohnt. Wieder einmal scheint Blizzard alles richtig gemacht und ein Weltklasse-Spiel auf den Markt gebracht zu haben. Wieder einmal scheint es sich ausgezahlt zu haben, den Entwicklern ein Arbeiten ohne Stress zu ermöglichen, um ein wirklich perfektes Spiel abzuliefern. Für mich ist der Titel schon jetzt das Echtzeit-Strategie-Spiel des Jahres und bis jetzt das beste Spiel seiner Art, das ich bis jetzt gespielt habe.
Pro
- Bekannte Charaktere mit an Bord
- Guter Mix aus bekannten und neuen Einheiten
- Sammelbare Erfolge
- Optionale Tutorials
- Gameplay-Verbesserungen (zB. Versenkbare Versorgungsdepots)
- Arcade-Minispiel
- Aufwändige Zwischensequenzen
- Spannende Story
- Unheimlich dichte Atmosphäre
- Karteneditor
- Ordentlicher Umfang
Contra
- Sehr lange Installation
- Lange Wartezeit zwischen „StarCraft“ und „StarCraft II“
- Komplettes Spiel erscheint in 3 Teilen
- Kein LAN-Support

Testbericht des Internetportals gamezone.de
Endnote zu Starcraft 2: Wings of Liberty – 9,4 von 10 Punkten „ Gold Award“
Fazit:
Vielleicht kann man auf den ersten Blick kritisieren, dass Blizzard Entertainment mit StarCraft 2 nur ein Update zum 12 Jahre alten Vorgänger abgeliefert hat, da sich die Spielmechanik im Groben kaum verändert hat. Wenn man aber schon so gehässig ist, dann muss man auch zugeben, dass es sich bei StarCraft 2 um ein absolutes Edel-Update handelt, das Blizzard fast bis zur Perfektion geschliffen hat. Im Detail gibt es dann aber doch neue Einheiten, eine bessere KI und den tollen und komfortablen Multiplayer-Modus. Besonders motivierend ist jedoch die umfangreiche Singleplayer-Kampagne, die mit einer epischen Geschichte, gut ausgearbeiteten Charakteren und vor allem spannenden und einzigartigen Missionen auf den Spieler wartet. An Bord der Hyperion fühlt man sich sofort wohl und denkt gleich an das gute, alte Wing Commander, bei dem man zwischen den Missionen auch mit der Crew reden konnte. Technisch wirkt StarCraft 2 vielleicht ein wenig kantig, doch das macht Blizzard mit toller Detailarbeit wieder gut. Nichts negatives kann man über den Soundtrack und die deutsche Sprachausgabe sagen, während die beeindruckenden CGI-Sequenzen jeden Spieler zum Staunen bringen. Obwohl StarCraft 2 fast schon mühelos die Genrespitze erklimmt, gibt es ebenfalls kleine Negativpunkte zu vermelden, wie die nicht immer funktionierende Wegfindung, eine Kamera, die zu nah über dem Geschehen schwebt oder fehlende Formationsbefehle. Aber selbst wenn man grundsätzlich nicht auf Strategiespiele steht und sich sogar im Konsolenbereich wiederfindet, ist StarCraft 2 auch in diesen Fällen normalerweise ein Pflichtkauf.
Pro
- Umfangreiche Kampagne mit 26 bzw. 29 Missionen (rund 20 Stunden)
- jede Mission ist abwechslungsreich und einzigartig
- viele verschiedene Einheiten mit Stärken und Schwächen
- sehr gutes Balancing
- gut erzählte und spannende Story
- viele Gespräche mit der Crew
- gut ausgearbeitete Charakteren
- Forschung und Einheiten-Upgrades
- viele Ingame-Zwischensequenzen
- fulminante CGI-Zwischensequenzen
- Wahlmöglichkeiten bei einigen Missionen
- umfangreicher Karteneditor
- vier Schwierigkeitsgrade
- gute KI fördert taktisches Vorgehen (auf Schwer und darüber hinaus)
- komfortabler und motivierender Multiplayer-Modus
- Matchmaking funktioniert weitestgehend korrekt
- spielübergreifende Freundesliste
- mitreißender Soundtrack
- sehr gute deutsche Sprachausgabe
- hübsche Einheiten- und Charakteranimationen
- detailreiche Optik
- sehr genügsame Hardwareanforderungen
- viele Erfolge motivieren zum mehrmaligen Durchspielen
Contra
- im Grunde nur wenige, neue Spielelemente
- Kamera zu nah am Geschehen
- Kartendesign wirkt „kantig“
- kein Anti Aliasing
- mitunter lange Ladezeiten
- kein LAN-Modus
- Multiplayer nur innerhalb eigener Region spielbar
- kleinere Wegfindungsprobleme
- Fehlende Formationsbefehle erschweren taktisches Vorgehen
- Story konzentriert sich hauptsächlich auf die Terraner
- nur sehr kurze Protoss Mini-Kampagne
- Kampagne kommt zunächst etwas langsam voran
- völlig verhunzte Größenverhältnisse
Hier geht es zum „Hauseigenen“ Erfahrungsbericht zu StarCraft 2, damit ihr vielleicht auch einen Eindruck eines nicht Testers zum Spiel bekommt, sobald ich Zeit habe werde ich dort auch noch eine Ergänzung schreiben da sich meine Spielzeit aktuell leider Stark in grenzen hält bin ich noch nicht viel weiter fortgeschritten als in meinem Erfahrungsbericht bisher beschrieben. Ich hoffe das euch der Testüberblick ein wenig geholfen hat.
