Testberichte Singularity

Testbericht der Zeitschrift PCGames

Endnote zu Singularity (PC,PS3,Xbox360): 75% (gut)

Fazit:

Stellenweise musste ich beinahe schmunzeln darüber, wie dreist Singularity sich seine Elemente zusammenstibitzt. Allerdings wirkt das Ergebnis letztlich wie ein sehr solider Shooter aus einem Guss. Action-Einsteiger finden ein nicht zu schweres und handwerklich gutes Actionspiel vor, alte Baller-Hasen verstehen den Titel hingegen am besten als Hommage. Während ich nämlich anfangs noch verärgert auf die eindeutig von anderen Titeln geklauten Parts reagierte, fand ich später zunehmend Spaß daran, in Erinnerungen an diese Meisterwerke zu schwelgen und nebenbei einen angenehm klassischen Ego-Shooter zu zocken. Zur Mitte hin gibt Singularity dann richtig Gas und die etwas konfuse Handlung gipfelt schließlich in einem von drei Enden. Nur die Zeitmanipulation kam mir dabei insgesamt trotz einiger guter Rätsel zu kurz. Mal schauen, wie das im Mehrspieler-Modus aussieht, den konnten wir mangels Mitspielern noch nicht testen.

Pro

  • Herrlich oldschooliger Ego-Shooter inklusive Endbossen und Medikits
  • Einige coole Rätsel rund um die brauchbar umgesetzte Zeitveränderungsmechanik
  • Atmosphärisch starke Passagen
  • ordentliche, aber etwas konfuse Story
  • gute Synchro

Contra

  • Technisch altbacken
  • teils miserable Texturen
  • die oft viel zu langsam nachladen
  • Wild zusammengeklaut aus allen möglichen Titeln
  • Déjà-vu-Erlebnisse garantiert
  • Zu geringer Fokus auf die kreative Zeitmanipulation – da wäre noch mehr gegangen!

singularity

Testbericht des Internetportals 4players.de

Endnote zu Singularity (PC,PS3,Xbox360): 67% (befriedigend)

Fazit:

Raven Software sind irgendwie die Klitschkos unter den Shooter-Machern: Man kann sich bei ihnen darauf verlassen, dass ein gewisser Qualitätsstandard eingehalten wird – aber auch darauf, dass das Ergebnis komplett vorhersehbar ist. Singularity ist wie Wolfenstein ist wie Quake 4: Absolut solide Action, die gut sieben Stunden lang den Ballerfinger mehr und das Gehirn weniger bemüht, sehr ordentlich aussieht und unterhält. Aber es hat nichts Einzigartiges: Die Grafik ist sehr gut, aber nicht weltbewegend, das Spielprinzip eine Mischung aus so ziemlich jedem größeren Shooter, den es da draußen gibt – u.a. standen Half-Life 2, BioShock und TimeShift in mehrfacher Hinsicht sehr deutlich Pate. Die Zeitmanipulation mittels ZMG ist anfangs unterhaltsam, entpuppt sich aber schnell als stark limitierte Skript-Sammlung, die man irgendwann nur noch nutzt, wenn man wirklich muss. Als simpler, aber spaßiger Shooter ist Wolfenstein aus gleichem Hause empfehlenswerter; Singularity wäre gern mehr, verheddert sich aber in seinen Ambitionen. Am Ende bleibt eine durchschnittliche Ballerei von der Dutzendware-Stange, die zwar weit von den Abgründen eines Necrovision 2 entfernt ist, aber nichts Außergewöhnliches bietet, das sie länger als nötig im Gedächtnis verweilen lässt.

Pro

  • ordentliche Grafik
  • unterhaltsame Story
  • motivierendes Aufrüsten
  • unterhaltsame ZMG-Nutzung
  • gute deutsche Sprachausgabe
  • passender Umfang
  • mehrere End-Möglichkeiten

Contra

  • 08/15- Spieldesign
  • simple Gegner- KI
  • sehr linear
  • schwacher Mehrspielermodus
  • teilweise sehr schwache Texturen
  • ausschließlich deutsche Sprache (360)
  • kein freies Speichern erlaubt
  • geschnittene deutsche Fassung
  • sterile Umgebung
  • sehr simple Puzzles
  • fehlende Untertitel

Testbericht des Internetportals Gamona.de

Endnote zu Singularity (PC, PS3, Xbox360):  78 % (gut)

Fazit:

Raven versteht es geschickt, überzeugende Elemente erfolgreicher Spiele wie Bioshock oder Half Life 2 zu einem unterhaltsamen Mix zusammenzuschweißen, ohne dass Singularity wie ein Plagiat daher kommen würde. Zwar wirkt der Mischmasch insgesamt etwas altbacken, doch die Kombination aus normalen Shooter-Einlagen, Zeitmanipulationen, Rätseln, steter Suche nach Waffenupgrades und spannenden Schockmomenten zeigt in den ca. acht Stunden kaum Längen.

Das ergibt unterm Stich noch lange keinen Toptitel, kurzweilig und fesselnd sind Präsentation respektive Shootouts aber allemal. Netter Sommertitel.

Pro

  • 3 unterschiedliche Enden
  • Etliche Upgrademöglichkeiten für Waffen
  • Abstruse aber unterhaltsame Sci-Fi-Story
  • Schöne Zeit-Effekte
  • Gutes Pacing, dynamischer Spielablauf
  • Gelungene Schocker-Atmosphäre

Contra

  • Sehr linear
  • Überwiegend tumbe KI-Gegner
  • Teilweise matschige Texturen
  • Keine eigenen Speicherpunkte
  • Charakter am Ende fast zu mächtig
  • Leblose Umgebung

Testbericht der Zeitschrift SFT – Spiele Filme Technik

Endnote zu Singularity: 1,9 (gut)

Fazit:

Die Zutaten für die Geschichte könnten aus einem imaginären Klischeebaukasten stammen – ein schiefgelaufens Experiment auf einer sojetischen Forschungsinsel, ein böser russischer General, der die Welt beherrschen will, ein naiver Wissenschaftler, dessen Erfindung außer Kontrolle gerät, und eine hübsche Frau, die vom Bösewicht entführt wird. Aber erstaunlicherweise funktioniert die Story, in der Sie die Welt und die Frau mit Hilfe eines Zeithandschuhs und diverser Wummen retten sollen, unterhaltsam und gut. …

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