Testberichte zu All Points Bulletin
Testbericht des Internetportals daddeldepot.com
Endnote zu All Points Bulletin: 78% (gut)
Fazit:
APB: All Points Bulletin ist nicht der ersehnte Hit, den man sich gewünscht hat. Zwar macht es unglaublich großen Spaß mit anderen durch die Straßen von San Paro zu fahren und Missionen zu meistern, leider stellt sich allzu schnell ein „Ach schon wieder“-Gefühl ein, weswegen man oft nüchtern wieder auf den Desktop wechselt. Ebenfalls negativ fällt das Missions-Dauerfeuer auf, welches einem keine Minute ohne neues Angebot auskommen lässt. Dazu kommt, dass der Erfolg und der Spaß der Missionen arg von der Fähigkeit und der Kooperation der Gruppenmitglieder abhängt. Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht: Wenn alles mal rund läuft, so bietet einem APB: All Points Bulletin sehr gute Actionkost und unglaublich rasantes Gameplay. Vor allem aber überzeugten die hunderten Personalisierungsmöglichkeiten des Charakters, Wagen und derlei anderen Dingen. Im Grunde kann man zu APB nur eins sagen: Auch wenn es großen Spaß macht, sollten vermeintliche Käufe den Entwicklern noch etwas Zeit lassen, diesen Diamanten zu schleifen.
Pro
- Großartige Grafik
- Gigantische Anpassungsmöglichkeiten des Charakters et cetera
- Einfache Steuerung
- Guter Soundtrack und Soundkulisse
- Beträchtliche Spielwelt
- DVD zum Spielen nicht benötigt
Contra
- Anfangs Undurchsichtig
- Zu viele Features werden im Tutorial nicht erklärt
- Handling der Wägen äußerst schwammig
- Dauerhafte Missionen ohne Zeit zum Durchatmen
- Missionen ähneln sich sehr stark
- Schwieriger Einstieg ins Gameplay
- Spielergebnis sehr stark Abhängig von Mitspielern
- Sozialer Distrikt größtenteils Nutzlos
- Wenig bis keine Kommunikation mit Mitspielern
Testbericht des Spielemagazins GameStar
Endnote zu All Point Bulletin: 59 von 100 Punkten (ausreichend)
Fazit:
So genial das Konzept von APB klingt, so enttäuschend ist die Umsetzung. Das fängt bei der kahlen, leblos wirkenden Stadt an und endet bei den ständigen Nachladerucklern — von den immer gleichen Missionen ganz zu schweigen. Das im Ansatz innovative Räuber und Gendarm-Spiel verliert so viel von seinem Reiz. Ich hoffe aber, dass die Entwickler zumindest die gröbsten Fehler ausbessern und die tolle Grundidee nach einigen Patches doch noch ihre Stärken ausspielen kann.
Pro
- Detailreiche Modelle
- Hübsche Explosionen
- Eigener Soundtrack
- Gutes Tutorial
- Teils Spannung in den PvP-Missionen
- Simple Tastatur- Befehle
- Eingebauter Voice-Chat
- Schier endlose Möglichkeiten zur optischen Charakterindividualisierung
- Zwei große Missionsdistrikte
- Ein kostenloser sozialer Distrikt
- Viele alternative Routen durch die Stadt
- Einige Rampen für Sprünge
- Automatische Gruppen
- Gemeinsame Autofahrten mit Ballereien
- Viele Waffen, Upgrades und Fahrzeuge zum Freischalten
- Kein langes Rumgegurke zu den Zielen
Contra
- ungelenke Animationen
- viele matschige Texturen
- oft fehlen Schatten-Effekte
- kaum Sprachausgabe der NPCs
- dünner Klangteppich in der Stadt
- zu häufig Kämpfe gegen besser ausgerüstete Spieler
- Hilfetexte zu kurz eingeblendet
- blödsinnige Mini-Aufträge
- Stadt besitzt kein Flair
- kein Gut-gegen-Böse-Gefühl
- schwammige Fahrzeugsteuerung
- schwammiges Fadenkreuz
- grundsätzlich fummelige Menüs
- sich ständig wiederholende Einsätze
- grundsätzlich kaum Abwechslung
- kaum Innenabschnitte
- Geschäfte sind nur Fassaden
- keine voneinander abhängigen Klassen
- Spieler werden nicht bestraft, wenn Sie sich nicht an Mission beteiligen
- Knarren haben teils nur minimale Reichweite
- einige Knarren zu stark, andere zu schwach
- minimale Varianten vom immer gleichen und langweiligen Schema
- kein vernünftiges Belohnungssystem
Testbericht des Internetportals gamezone.de
Endnote zu All Points Bulletin: 5,5 Punkte
Fazit:
Durch die Straßen von San Paro fahren wir dem Sonnenuntergang entgegen. Wir geben Gas, spüren den Wind in unserem Haar und dann… BUMM! Unfall. Stand doch glatt wieder eine Mauer im Weg, die leider erst wenige Sekunden nach dem Aufprall nachlädt. Passiert. APB macht Spaß. Wenn man Freunde hat, mit denen man spielen kann zumindest. Wenn nicht, wird es schnell deprimierend. Automatisch zusammengewürfelte Teams funktionieren trotz VoIP-System nicht richtig, jeder macht was er will und Teamplay sieht anders aus. Weil das Spiel bisher außerdem fast komplett auf Spielbalance verzichtet, sieht eine typische Mission meist folgendermaßen aus: Wir fahren 200 Meter zum Ort des Geschehens und sehen uns ein wenig um. Schießen auf einen Gegner. Weil dieser aber 40 Stufen über uns ist, machen ihm unsere Kugeln nichts aus, er tötet uns mit einem Schuss. Wow. Danke APB für diese schnell abschaffte Empathiefähigkeit. Begeisterung sieht anders aus. Dabei bietet der Titel sicherlich einen der umfangreichsten und besten Charaktereditoren des Actiongenres überhaupt, aber leider hat man den Spielspaß vergessen. Obwohl… Eigentlich hat man das komplette Spiel vergessen. Denn ganz ehrlich: Ich will nicht hintergrundlos zehn Minuten mit dem Auto in einer tristen Stadt voller hirnloser NPCs rumfahren, nur um am Ziel F zu drücken. Das. Ist. Langweilig! Die Krone: Mit dem Erwerb der Spielbox (ca. 35,-) hat man eine Spielzeit von 50 Stunden im Actiondistrikt. Wer danach noch nicht vor Langeweile gestorben ist, muss Punkte kaufen, um weitere Spielzeit zu bezahlen. Das kann auf Dauer ganz schön teuer werden… Den Social Distrikt kann man aber immer noch besuchen. Dort darf man etwa einkaufen und seinen Charakter verändern… Das ist immerhin die einzige Stärke von APB.
Pro
- genial umfangreicher Charaktereditor
- Integration von Last.fm
- sehr umfangreiche Möglichkeiten seine Waffen, Kleidung und Zubehör anzupassen und sogar eigene Tattoos zu entwickeln
Contra
- wir sind immer noch auf der Suche nach dem Spielspaß… Oder dem Spiel überhaupt
- technisch auch auf Highend-Maschinen nicht mehr als Standardware… Wer keine Highendkiste hat, wird sogar mit unterdurchschnittlicher Grafik abgespeist
- Nachladeruckler und ganz hässliche Popups in nächster Nähe
- wer keine gute Gruppe hat, ist verloren
- Balancing noch entweder in den Kinderschuhen oder komplett fehlend
- eine Mission gleicht der anderen, kaum bis gar keine Abwechslung
- fast unverschämtes Preismodell, dafür dass nur generischer Inhalt aus der Missionsretorte geboten wird
- grottige Fahrphysik und generell unausgegorene Steuerung
Testbericht des Internetportals GBase.de
Endnote zu All Points Bulletin: 7,5 Punkte
Fazit:
Schade. Wirklich schade. All Points Bulletin hätte so viel mehr sein können. Es ist schon jetzt eine interessante Mischung aus Grand Theft Auto und eigenen Ideen, doch gibt es zu viele Probleme, welche dem Spielfluss im Wege stehen. Egal, ob es jetzt die Probleme beim Balancing sind oder aber der immer gleiche Ablauf der Missionen. Die Probleme summieren sich, sodass am Ende ein Spiel mit einem faden Beigeschmack bleibt.
Die Action ist zwar gut, doch der Funke braucht viel zu lange zum Überspringen. Und genau das könnte dem Titel das Genick brechen. Das Bezahlsystem ist nämlich wie ein Dschungel: undurchsichtig und komplex. Zu komplex für meinen Geschmack. Und ich befürchte, dass ich mit dieser Ansicht nicht alleine bin. Viele mögliche Kunden könnten von der Art und Weise, wie hier kassiert wird, verschreckt werden. Zumal ich immer noch nicht so genau verstehe, wofür eigentlich kassiert wird. 100-Mann-Spiele gab es schon, und die waren monatlich – oder im Falle von All Points Bulletin wöchentlich und stündlich – kostenlos.
Pro
- tolle Actioneinlagen
- Immer gibt es was zu tun
- Toller Soundtrack
- Nette Grafik
- Frische Idee
- Mächtiger Editor
Contra
- Seltsames Bezahlsystem
- Durchwachsenes Balancing
- Wiederholt sich schnell
- Sehr hardwarehungrig
- Merkwürdiger Zufallsgenerator
Testbericht des Internetportals 4players.de
Endnote zu All Points Bulletin: 57% (ausreichend)
Fazit:
Ich hatte mich sehr auf All Points Bulletin gefreut, denn eine Art GTA in einer offenen Onlinewelt könnte all das bedeuten, was mit künstlichen Figuren nicht möglich ist: Menschliche Spieler könnten sich in einer großen Stadt treffen, unterhalten und gemeinsam oder gegeneinander spielen! Aber dazu kommt es nicht. Dazu ist APB zu klein. In APB geht es ausschließlich darum, der Zielmarkierung zu folgen, wo man entweder einen Knopf drückt oder die Waffen sprechen lässt. Das wäre in Ordnung, wenn es in den Gefechten so donnern würde wie man es von einem Actionkracher erwartet – in San Paro sind allerdings weder die Kulissen auf dem Stand vergleichbarer Offlinewelten noch rattert es in den Schusswechseln martialisch genug. Im Kern ist APB nicht mehr als ein ausgesprochen eintöniger Point&Klick-Shooter; daran können auch die umfangreiche Charaktergestaltung und die Personalisierungsmöglichkeiten nichts ändern. Virtuelle Kleider machen eben keine Leute und das zähe Erspielen neuer Waffen oder Upgrades ersetzt nicht die tiefe Charakterentwicklung eines Online-Rollenspiels. In einer spielerisch offenen Welt mit einem umfangreichen Betätigungsfeld hätte APB vielleicht funktioniert. Die leblosen Kulissen San Paros füllt es hingegen nicht aus.
Pro
- enorm umfangreiche Editoren & Personalisierungsmöglichkeiten
- automatische Gruppenzuweisung
- interessantes Aufbessern oder Verschlechtern des Rufs
- witzige Musik-»Remakes« nach Ableben
- faires Bezahlsystem
Contra
- viel zu wenig Missionstypen und Betätigungsfelder
- kein echtes Solospiel möglich
- unfaires Aufeinandertreffen starker und chancenloser Gegner
- notorische Gangster werden ständig automatisch gesucht
- schnelle Action leidet unter Lag
- Einsatzgebiete ähneln sich zu sehr
- starre Zielmarkierung statt dynamischer Wegfindung
Testbericht des Internetportals eurogamer.de
Endnote zu All Points Bulletin: 7 von 10 Punkten (befriedigend)
Fazit:
APB macht so viel richtig und leider auch eine ganze Menge falsch. Auf der Habenseite gibt es stabile Server, wenig Bugs, ein einigermaßen gelungenes Matchmaking, ein nahezu perfektes Anpassungssystem und die last.fm-Unterstützung. Auf der Gegenseite mittelprächtige Waffen, öde Missionen und ein schwieriges Fahrzeug-Handling. Zum Glück sorgt das Zusammenspiel mit guten Teamkollegen für den nötigen Motivationsschub, um über die Mängel zumindest teilweise hinwegzuschauen. Das Endergebnis sind über weite Strecken spannende Feuergefechte, zum Teil extrem packende Verfolgungsjagden und jede Menge einmalig chaotische Erlebnisse, die von beeindruckenden Rettungsaktionen in letzter Sekunde garniert werden. Das Potential ist also zumindest theoretisch da, doch Realtime Worlds kann es noch nicht voll abrufen.
Momentan gibt es einfach zu wenig Abwechslung. Die zwei Areale nutzen sich zu schnell ab und die Missionen hat man innerhalb von ein paar Stunden ein Dutzend Mal durch. Es fehlen spannende Alternativen wie das Bankraub-Szenario eines GTA IV, frische Szenarien, in denen es mal jeder gegen jeden geht oder man sich gegen KI-Gegner behaupten muss. Außerdem fragt man sich ernsthaft, warum man immer wieder Spielzeit nachkaufen muss, während man bei der zum Teil abwechslungsreicheren Shooter-Konkurrenz nur einmal bezahlt.
Ok, einem Modern Warfare 2 oder Bad Company 2 fehlt die Individualisierung, die offene Welt oder der Rennpart, doch will man dafür auf die Dauer so viel Geld abdrücken? Meiner Meinung nach muss Realtime Worlds noch kräftig nachlegen, um sich das zusätzliche Geld zu verdienen. Aktuell wäre für mich nach den zum Glück recht umfangreichen 50 Inklusiv-Stunden Schluss. Deshalb gibt es für den Online-Shooter erst einmal nur eine 7. Mit zusätzlichen Inhalten, aufgebesserten Waffen und Joypad-Unterstützung ist aber noch Luft nach oben.
Testbericht des Internetportals gamingxp.com
Endnote zu All Points Bulletin: 87% (gut)
Fazit:
Das Spiel macht eigentlich fast nichts falsch. Einzig die andauernden Verfolgungsjagden werden mit der Zeit ein wenig lästig. Wenn man zu lange keine Aufträge erfüllt und einfach nur die Stadt genießen will, unterbrechen diese einen immer wieder. Ansonsten kann man sich in San Paro aber herrlich austoben. Die Welt bietet sowohl für Ordnungsfanatiker als auch für Chaostypen genügend Möglichkeiten, sich zu entfalten. Die gute Community-Einbindung und die Vielzahl und Gestaltungsmöglichkeiten in den Social-Districts, die zudem frei zugänglich sind, erweitern das Spiel enorm.
Pro
- Immer was los
- Community
- Riesige Welt
- Umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten
- Viel Waffen, Autos und Equipment
Contra
- Zu oft Verfolgungsjagden
- Teils längere Ladezeiten
- Zielerfassungssystem
Das ist vorerst einmal ein Überblick der Testberichte zu dem Onlinerollenspiel All Points Bulletin, sobald es neue Testbericht gibt werden wir diese zeitnah Ergänzen.
